Fundstück: The Hope Speech

Als erster offen schwuler Politiker der USA hielt Harvey Milk 1978 diese Rede. Bald danach wurde er ermordet. Bis heute habe seine Worte nichts von ihrer Bedeutung verloren und es ist großartig, dass das Anthony Almeida mit dem Projekt »Figures of Speech« unsere Erinnerung an große Reden mit großer Wirkung wach hält.

»We believe what changes opinion, changes narrative, changes momentum, are words. Words crafted from genuinely big ideas, delivered through deft structure by inspirational women and men, wherever a meaningful audience can be found.

By exploring some of the world’s most vital speeches we want to remember what leadership sounds like, through speeches which have carved a path through our history by changing hearts and minds.« (Almeida Theatre)

Der wunderbare Ian McKellen mit Harvey Milks Hope Speech.

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Warum ich demonstriert habe/Why I marched

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Von Julie Harthill Clayton

Vorletzten Samstag bin ich gestanden, marschiert, habe geweint, gesungen und beim Women’s March on Washington mein mir von der Verfassung zustehendes Recht auf friedliche Versammlung ausgeübt, inmitten eines bunten Meers aus Menschlichkeit, 500.000 oder mehr.

Es war eine der unvergesslichsten und bewegendsten Erfahrungen meines Lebens.

Warum ich demonstriert habe? Weil »Frauenrechte Menschenrechte sind«.

Und ich werde das Recht jeder einzelnen Frau auf Meinungsfreiheit – selbst derer, mit denen ich nicht einer Meinung bin – auf das Heftigste verteidigen. Diese Freiheit ist ein Teil dessen, was Amerika »great« macht.

Aber noch mal genauer gefragt: Warum bin ich um 4:15 in der Früh aufgestanden, um meine handgestrickte »Pussy«-Mütze mit lila Schleifen für all jene Männer und Frauen, die nicht mit mir demonstrieren konnten, zu verzieren? „Warum ich demonstriert habe/Why I marched“ weiterlesen